¿Reisen?

Im Flieger kam ich ins Grübeln. Warum nur planen wir monatelang, unsere geschützte Umgebung zu verlassen und auf Reise zu gehen? Warum brechen wir mit den Alltagsroutinen, die wir vorher mühsam optimiert haben, um Energie und Resourcen zu sparen? Warum geben wir unser sicheres soziales Netz auf? Reisen ist mit Anstrengung verbunden, mit Stress und für uns neuartigen Gefahren, mit Situationen, die uns nicht vertraut sind. Wir sind ängstlich und durcheinander – zum Beispiel habe ich am ersten Tag in Südamerika meine Kreditkarte im Bankautomat vergessen.

Warum tun wir das freiwillig? Was ist dran am Reisen? Einfache Frage, viele Antworten?

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Liebe Barbara – euch erstmal ein Gutes Neues und eine spannende Reise und viele schöne Erlebnisse ! Das mit der Bankkarte hab ich übrigens auch so gemacht, in Mexiko kam erst das Geld und bis der Automat die Karte ausgespuckt hatte war ich schon längst wieder weg, was für ein Palaver, ich drück dir die Daumen !! 😘

    1. Hast du auch so doof wie wir aus der Wäsche geschaut ? Strg + z … wär schon manchmal eine feine Option 😉

      1. Jaja auf jeden Fall 🙂 ist mir gleich bei der Ankunft im Flughafen passiert , müde und desorientiert halt 😘

        1. Und dann? Wie bist du an Geld gekommen? Hast du die Karte wiedergesehen?‘

          1. Ne hab ich leider nicht wiedergesehen, die war dann weg , aber ich war ja nur zwei Wochen im Urlaub und ich hatte Gottseidank noch eine andere Karte dabei. Hoffe ihr kommt irgendwie an eine Ersatzkarte.. xx

  2. Lieber Christian,
    warum reisen wir? Ganz einfach – weil es unseren Horizont erweitert und es – wenn man sich darauf einlässt – einfach eine Bereicherung unserer ach so sicheren und vertrauten Umgebung und Lebensweise ist. Ich finde es toll, dass Ihr den Mut habt, das sichere Leben in Regensburg zu verlassen und euch auf das Abenteuer Reisen einzulassen. Dir, lieber Christian wünsche ich, dass du das Optimieren sein lässt und dich einfach treiben lässt 🙂
    Dir, liebe Barbara wünsche ich, dass du mit allen Sinnen – Augen, Ohren, Mund weit offen – viele neue Eindrücke erleben darst, dass du dein erstes weltbestes argentinisches Steak genießen darfst und dass – neben der ganzen Reiserei auch die Muße und das Faulenzen nicht zu kurz kommt.
    Ich drücke euch beide ganz fest – Eure Irmin

  3. Lieber Christian, ich denke Barbara kann dich jetzt erstmal finanzieren. UND was die Unklarheit des „Reise-stresses“angeht,kann ich mich Irmin zu 100Prozent anschließen!Neue Leute, Kultur und Essen kennenlernen, die Natur nach der Großstadt genießen. Ich war heute im gewohnten Umfeld, im Wald auf der marienhöhe, im nebligen kalten Regensburgwetter. Bekommst du eine Ersatz Karte?
    Dicker Schmatz an euch beide, die Elke

  4. Zum Glück hatte Christian zwei Karten dabei. Und meine gibt es auch noch. Der Schreck war groß, die Probleme sind hoffentlich klein 😊

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